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Die Mitglieder des MB S.U.V. Club e.V. werden die Westalpen erkunden

MB S.U.V. Club e.V. Mitglieder treffen sich mit Ihren W164 auf  dem Offroadpark Knüllwald

Unter dem Motto MB S.U.V. Club e.V. meets Westalpen haben sich Mitglieder unseres Clubs in den Westalpen getroffen

Das Mekka für freies Fahren auf alten Mititärstrassen.

Die Einstiegstour führte uns vom Varaita-Tal auf der Varaita-Maira-Kammstraße über die Elva-Schlucht ins Maira-Tal. Der SG dieser Strecke lag bei 3-4, wobei im ersten Teil der Tour hauptsächlichst die engen Wege mit starkem Randbewuchs etwas nervten.

Der Einstieg zur Tour am 2. Tag war bei La Brigue auf französischer Seite. Die Königsdisziplin für Offroader, die Ligurische Grenzkammstraße (LGKS) war unser Ziel. Phantastisches Wetter bei nahezu ungetrübter Sicht war unser Begleiter. Die Strecke hat den SG 3-4, wobei einzelne Passagen an abgerutschen Straßenteilen höchste Aufmerksamkeit erforderten.
Das besondere an dieser ca. 60 km langen Strecke sind neben der gigantischen Landschaft auch die Vielfalt der Streckenabschnitte.  Wir kamen alle voll auf unsere Kosten und natürlich ohne Pannen und Schäden auch wieder unversehrt ins Tal.

Der 3. Tag fing nicht gerade berrauschend an, oder eigentlich doch, denn was da rauschte war der Regen! Wir ließen uns aber nicht entmutigen. Nachdem wir die Bilder des Vortages gesichtet hatten, starteten wir mit voller Hoffnung auf besseres Wetter. Die ursprünglich geplante Tour (wieder in Südfrankreich) verschoben wir einfach auf den nächsten Tag. Eine machbare Alternative (SG 2) war die Maira-Stura-Kammstraße. Vom Stura-Tal ging es anfangs über eine einspurige geteerte Straße auf ca. 2200 Höhenmeter. Die Sicht beim Aufstieg war mäßig bis saumäßig. Unterwegs kam es dann zu einem Erlebnis der besonderen Art - Viehabtrieb war angesagt. Nachdem einige hundert Kühe an uns vorbeigezogen waren hatten wir auf Gipfelhöhe wieder einigermaßen gute Sichtverhältnisse.

Am 4. Tag ging es wieder durch den ca. 3,2 km langen Tende-Tunnel, der Italien mit Frankreich verbindet und der als erster Straßentunnel unter einem Alpenpass bereits im Jahre 1882 fertiggestellt wurde. So sieht er übrigends auch heute noch aus ). Gleich nach dem Tunnel fuhren wir 48 wilde Spitzkehren bis zum Fort Central (1908m) auf dem Tende-Pass. Dort erwartete uns eisiger Wind bei minimaler Sicht - zum Glück nur für wenige Augenblicke, denn schon nach dem Verlassen des Fort Central in Richtung Fort de la Marguerie (1882m) klarte es auf und wir hatten die Sicht und Temperaturen, die wir uns wünschten. Eine eher beschauliche Route führte uns an weiteren Forts, Festungsanlagen und Bunkern vorbei. Vorgewarnt durch einen Offroad-Kollegen, der die Strecke
erst vor Kurzem gefahren war wussten wir, dass diese Tour aber auch einen heftigen Part beinhaltete, welcher von unseren MLs nahezu alles abverlangen würde. Tatsächlich waren wir hinterher der Meinung, dass dies der anspruchvollste Part war, welcher jemals von einem von uns in den Westalpen gefahren worden war.
Selbstverständlich haben unsere MLs (mit ORP) auch diese langen Steigungen mit engsten Kurven und sehr groben, felsigen Untergrund bravourös gemeistert!!! Wieder gemeinsam ging es dann mit noch mehr Kurven und Kehren ins Tal Richtung Tende. Diesen malerischen Ort haben wir dann noch zu Fuß erkundet ...

Am 5. Tag hieß es Abschied nehmen vom gastlichen Hotel Belsito, wo wir nach erlebnisreichen Touren auch "unterhaltsame (feucht, fröhliche) Abende" verbringen konnten.

Und wieder einmal geht es in Richtung Frankreich, diesmal nordwestlich. Über den Col de Larche geht es zur "Transit-Tour" zum Col de Parpaillon. Geniales Wetter ist unser Begleiter.
Wir schieben uns die überwiegend einfach zu fahrende aber landschaftlich durchaus reizvolle Route zur Passhöhe, wo ein ca. 400 m langer Tunnel in 2630 m Höhe auf uns wartet. Der Tunnel wird in der kalten Jahreszeit beidseitig mit schweren Eisentoren verschlossen, damit er nicht völlig zufriert. Wir hatten Glück, er war gut zu befahren, genau wie die in Richtung
Embrun verlaufende Abfahrt. Vor der Tunneldurchquerung genossen wir die herrliche Fernsicht und das beeindruckende Panorama.
Da wir noch am gleichen Tag ein weiteres Offroad-Highlight eingeplant hatten, fuhren wir auf direktem Weg in unser zweites Zielgebiet (um Oulx) als Basis für die Touren im Piemont.

Wie schon gesagt, noch am gleichen Tag (5) hatten wir den absoluten "Höhepunkt" - den Colle del Sommeiller.
Hierbei handelt es sich um den derzeit höchsten legal anfahrbaren Punkt in den Westalpen, für den man keine Sondergenehmigung benötigt. Die Strecke zur Passhöhe ist lediglich von Freitag bis Sonntag mit zeitlich begrenztem Fahrverbot während der Sommermonate belegt. Der Witz daran ist, dass man die Tour in diesem Jahr sowieso erst ab Mitte Juli bis oben fahren konnte, wegen des vielen Schnee vom letzten Winter. Und ab Oktober steigt das Schneerisiko erneut, zumal es gerade 14 Tage zuvor geschneit hatte.

Nach der längsten Offroadstrecke, der anspruchsvollsten Offroadstrecke, der höchsten zu befahrenden Offroadstrecke war heute der längste Offroad-Tunnel in den Westalpen und eine der höchsten anfahrbaren Festungsanlagen, das Fort Jafferau unser Ziel. Vor der Einfahrt in den Tunnel, wurde gehupt und gehorcht, ob denn da niemand entgegen kommt. Der einspurige unbeleuchtete Tunnel ist knapp 900 m lang und macht in der Mitte einen Bogen. Hier gibt es eine kurze Ausweichstelle, ansonsten ist Rückwärtsfahren angesagt und das bei einem seitlichen Abstand von ca. einem halben Meter auf jeder Seite. Wir hatten Glück und kamen ungehindert durch den Tunnel. Schon bei der Auffahrt zum Fort wurde uns klar, dass wir heute in Punkto Fernsicht den absoluten Joker gezogen hatten. Es war einfach traumhaft und wenn´s am schönsten ist, soll man auffhören ...

 

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  • Autor: Verein

Am 20. März 2010 war es wieder soweit ! 

Der MB S.U.V. Club e.V hat den Offroadpark Knuellwald besucht.

Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es zur Geländeerkundung auf diesem sehr schönen Gelände.

Hier konnten unsere Mercedes-Benz SUV's zeigen, was sie im Stande sind zu leisten und damit manchen nicht  Mercedes Fan überraschen !

Selbst Mitglieder ohne Offroadpaket, die zum ersten Mal ihren ML unter diesen Bedingungen nutzen konnten waren erstaunt was so alles geht mit unseren Sport Utility Vehicles

Es wurde sehr viel ausprobiert um die Grenzen unserer Fahrzeuge auszuloten, immer nach dem Motto , wir wollen Spass aber kein defektes Fahrzeug.

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  • Autor: Verein